Projekt “Sprachräume” wird Minister Dr. Stamp vorgestellt

Am 09.10.2017 besuchte der Minister und stellvertretende Ministerpräsident des Landes Nordrhein- Westfalen, Dr. Joachim Stamp, die Evangelische Kirchengemeinde Hardtberg in der Matthäikirche in Bonn. Schon vor seiner Zeit in der Politik war er mit der Gemeinde eng verbunden und so war es ihm eine Herzensangelegenheit, sich nun auch in seiner neuen Funktion vor Ort über das Projekt „Sprachräume – Büchereien für Integration“, das gemeinsam vom Café Nachbarschaft und der Evangelischen Öffentlichen Bücherei an der Matthäikirche umgesetzt wird, zu informieren. Empfangen wurde er von Oberkirchenrat Klaus Eberl, seines Zeichens Leiter der Abteilung für Erziehung und Bildung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und Mitglied der Kirchenleitung, Barbro Rönsch- Hasselhorn von der Koordinierungsstelle Fundraising in der EKiR, Helga Schwarze, Leiterin der Büchereifachstelle der EKiR, Pfarrer Dr. Georg Schwikart, Pfarrer Wolfgang Harnisch, Büchereileiterin Renate Bach und Frau Evelyn Bischoff von der evangelischen Gemeinde Hardtberg, Petra Thorand, Bezirksbürgermeisterin Bonn Hardtberg  sowie zahlreichen Vertretern und Vertreterinnen der Projektpartner, der Büchereien und des Begegnungscafés.

 

Der Besuch aus Düsseldorf lobte die vorbildliche integrative Arbeit der Gemeinde. Sie ist eine der Pilotbüchereien im Projekt „Sprachräume – Büchereien für Integration“, in dem die Evangelische Kirche im Rheinland Büchereien als Orte für interkulturelle Verständigung und Integration öffnet. Er sah sich die Bücherei und den im Projekt aufgebauten Medienbestand an und drückte seine Wertschätzung und sein Vertrauen in die gute Arbeit der dort mitarbeitenden Menschen aus, von denen nicht zu wenige ihr umfangreiches Engagement ehrenamtlich ausüben.

 

 

Nach der Begehung der Bücherei und der Vorstellung des erfolgreichen Projektes „Sprachräume“ ging die Delegation in den Versammlungsraum, in dem das Begegnungscafé mit vielen Menschen gut gefüllt war, die Ihn ebenfalls herzlich empfingen.

Bei einer Tasse Kaffee ließ sich der Minister von den dort arbeitenden Menschen und Teilnehmen erklären, wie sich das Miteinander gestaltet und lobte die hervorragende Arbeit und den vertrauensvollen und offenen Umgang mit Menschen, die in Not ankommen und hier eine neue Heimat gefunden haben.

Text und Fotos:  Tim Zebe