Zukunft der EKiR ist interkulturell

Rund 50 Besucher waren zum 3. Fach- und Praxistag nach Bonn gekommen, um über Möglichkeiten und Grenzen der Interkulturellen Öffnung in der Evangelischen Kirche im Rheinland zu sprechen. Dabei waren neben der Frage nach einem Austausch und Miteinander zwischen der Landeskirche und afrikanischer oder asiatischer Migrationsgemeinden auch das Zusammenleben mit Flüchtlingen und der interreligiöse Dialog wichtige Themen, die die Teilnehmer interessierten. Beim Ankommen am Morgen und in den Pausen hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich mit Informationsmaterial über interkulturelle Arbeit in Kirchengemeinden einzudecken, sich über das Projekt „Sprachräume – Büchereien für Integration“ zu informieren und einen Blick in eine kleine Medienauswahl für die Arbeit mit Flüchtlingen zu werfen.

Nach zwei interessanten Vorträgen am Vormittag von Professor Werner Kahl aus Hamburg und Dr. George Melel, Pastor der indischen Gemeinde in Krefeld, konnten die Teilnehmer für den Nachmittag zwischen sieben verschiedenen Workshops wählen, in denen noch einmal intensiver an Themen zur Interkulturellen Öffnung gearbeitet werden konnte. In kleinen Gruppen besprachen die Teilnehmer Themen wie das Zusammenleben mit Christen muslimischer Herkunft, neue interkulturelle Gemeindeformen oder die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Diakonie. Zum Abschluss gab es für die Besucher noch eine Besonderheit, als erste konnten sie Ergebnisse des Filmprojektes „Ein interkultureller Besuch in Wittenberg“ sehen.

Text und Foto: Judith Schumacher